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 Ferocactus chrysacanthus



Beschreibung:

Körper einfach oder selten verzweigt mit bis zu 6 Köpfen, bis 1 m hoch und 30 cm breit. Rippen etwa 21, höckerig, 2 cm hoch. Areolen groß, oval, bis 2 cm lang und 1 cm breit, mit spärlichem grau­en Filz, nektarbildende Drüsendornen in der Gegend über dem Dornenbündel.


Dornen hellgelb oder rot, bei einigen Exemplaren grau; Mitteldornen etwa 10, bis 5 cm lang, abgeflacht, geringelt, mehr oder weniger verdreht, einer manchmal an der Spitze gekrümmt oder gehakt; Randdornen 4-12 oder mehr, weiß, auseinanderstrahlend, manchmal borstenartig, aber gewöhnlich nadelig, übergehend in die stärkeren mitteldornartigen an der unteren Seite der Areole.


Blüten gelb oder orange, im Juni in einem Kreis an oberen Areolen im Pflanzenscheitel erschei­nend, 4,5 cm lang und 4 cm breit, glockenförmig; Schuppen am Ovarium und der Röhre rotsaumig mit Gelb, übergehend in die äußeren Perianthsegmente, diese gelb mit roten Mittelstreifen. Innere Perianthsegmente etwa 2,5 cm lang und 8 mm breit, satingelb, manchmal mit einem roten Mittel­streifen, Rand gesägt; Staubfäden zahlreich, 5-15 mm lang, rot, Antheren 1 mm lang, gelb; Griffel 15 mm lang, rosa, mit etwa 11 rosa Narben, 8 mm lang.


Frucht gelb, bis 3 cm lang und 1,5 cm breit, kleine, mondförmige, weit voneinander entfernte Schuppen tragend, fleischig, an der Pflanze haftend, manchmal mit basaler Pore öffnend.

Samen groß, 2 mm lang, 1,5 mm breit und 0,5 mm dick, mattschwarz, Testa mit ovalen oder eckigen Gruben skulpturiert, Hilum klein, oval, basal.

Verbreitung: Baja California,
Isla Cedros und Isla San Benito, Isla Sta. Margarita.

Kultur:
Eine sehr ansprechende Pflanze in der Kultur, die ihre dichte Bedornung recht gut entwickelt. Bei entsprechender Sorgfalt problemlos zu kultivieren. Leider werden die Dornen infolge der Nektaraus­scheidungen oft von schwarzen Rußtaupilzen überzogen.


Anmerkung:
  Diese Art kommt in drei Dornenfarben vor: Hellgelb, braungelb und bräunlich rot. Am häufigsten scheint die braungelbe Form zu sein, die irgendwie in der Mitte steht. Nur die rötlich bedornte Form hat einen eigenen Namen bekommen, den ich hier in die richtige Rangstufe stelle. Ebenso kann die Blütenfarbe von gelb bis rot variieren, doch gibt es für diese Formen keine gültig veröffentlichte Namen.

                                                                                                                                            
 Ferocactus chrysacanthus  Britton & Rose 1922

Synonyme:

- Echinocactus emoryi var. chrysacanthus  Hirscht 1895

- Echinocactus chrysacanthus  Orcutt 1899

- Ferocactus chrysacanthus ssp. grandiflorus  N.P. Taylor 1998


Varietäten:

- Ferocactus chrysacanthus fa. rubrispinus Unger stat.nov.


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