Home
Namen und Synonyme
acanthodes
- var. johnstonianus
- var. lecontei
- var. tortulispinus
alamosanus
californicus
chrysacanthus
diguetii
diguetii in Kultur
Standorte
- var. carmenensis
echidne
- var. rhodanthus
- var. victoriensis
emoryi
flavovirens
fordii
- var. borealis
glaucescens
gracilis
- var. coloratus
- var. gatesii
grandiflorus
haematacanthus
hamatacanthus
- ssp. sinuatus
herrerae
histrix
lindsayi
macrodiscus
-ssp.septentrionalis
peninsulae
- var. townsendianus
- var. viscainensis
pilosus / piliferus
pottsii
rectispinus
recurvus
- ssp. greenwoodii
- var. latispinus
reppenhagenii
robustus
santa-maria
schwarzii
stainesii
tiburonensis
viridescens
- var. littoralis
- var. orcuttii
wislizeni
X Ferobergia
Ferocactus Hybriden
Ferocactus Literatur
Links zu Fero-Seiten
Kontakt-Formular
Impressum
Sitemap


 


 Ferocactus diguetii


Beschreibung:

Körper einfach, massiv säulig, bis 5 m hoch und 60 cm Durchmesser. Rippen; schon als junge Pflanzen mit 10 cm Durchmesser bereits ca. 20 Rippen, diese noch stark höckerig, später ohne Höcker, ca. 3 cm hoch, vertikal später wellig werdend. Areolen elliptisch, bis 2 cm lang und 1 cm breit, gelbbraunen Filz tragend der später vergraut und ganz verschwindet.

Dornen hellgelb oder gelegentlich rötlich braun,  Randdornen sehr variabel, gewöhnlich 7-8, manchmal nur 4 oder auch bis 10; meist 1 Mitteldorn, gegenüber den Randdornen nicht unterschieden, alle pfriemförmig, sehr leicht-wenn überhaupt-geringelt, bis 5 cm lang und 2 mm dick, aufrecht ausgebreitet, leicht aufwärts gekrümmt.

Blüten rot, kastanienbraun-rot, trichterförmig, 3,5-4,5 cm lang und 4 cm breit

Verbreitung: Auf den Inseln des kalifornischen Golfes, Santa Catalina, Monserrate, Dansante, San Diego, Cerralvo.
Die var. carmenensis endemisch auf der Isla Carmen.

Kultur: Die Pflanzen sind äußerst langsam wüchsig und verlangen bei der Pflege Daher etwas mehr Aufmerksamkeit als andere Arten. Bei stauender Hitze unter Glas können leicht Epidermis Schäden auftreten. Im wesentlichen ist diese Art wie Ferocactus emoryi zu behandeln, der sie nächstverwandte Art darstellt. Vor allem sollte auf durchlässiges, aber gut nährstoffversorgtes Substrat geachtet werden. Die Pflanzen sind leider auch anfällig gegen alle Schädlinge, besonders Wurzelschädlinge, daher ist diesbezüglich eine häufige Kontrolle ratsam.

Anmerkungen:

Am Standort gefährdete Art.

Junge Kulturpflanzen zeigen schon sehr bald eine Tendenz zu zahlreichen Rippen. Die Art selbst ist sehr eigenständig und hebt sich gut gegen andere verwandte Arten (insbesondere Ferocactus emoryi ,Ferocactus pottsii, Ferocactus lindsayi) ab. Es handelt sich hier um den größten Vertreter unter allen Kugelkakteen. Die Pflanzen werden leider auch als Viehfutter verwendet und somit nach und nach ausgerottet.

Ferocactus diguetii var. carmenensis unterscheidet sich von diguetii v. diguetii durch eine geringere Grösse und eine stärkere/kräftigere Bedornung. Die var. carmenensis erreicht lediglich eine Höhe von 1 m mit einem Durchmesser von 40 cm.


  

  Ferocactus diguetii  (Weber) Britton & Rose 1922


Synonym:

- Echinocactus diguetti  Weber 1898

 
Ferocactus diguetii var. carmenensis  Lindsay 1955
  
                                                                                                                                           
Ferocactus diguetii © Manfred Figge
Ferocactus diguetii © Manfred Figge
Top
copyright © 2007-2008 geri meier / manfred figge