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 Ferocactus emoryi


Beschreibung:

Körper einfach, kugelig bis zylindrisch, bis 2,5 m hoch und 60 (100) cm im Durchmesser. Rippen 15-32, bis 5 cm tief und ebenso breit, in der Jugend oft sehr auffällig gehöckert, aber nicht bei erwachsenen Exemplaren. Areolen groß, blühende Areolen manchmal 4 cm lang und 17 mm breit, die dornentragende Region nahezu 3 cm lang, junge Areolen tragen dichten gelben Filz, der grau wird und verschwindet.

Dornen in der Anzahl, Größe, Form und Farbe variabel; gewöhnlich rötlich-grau oder hornfarben, sehr stark, geringelt, Borsten niemals vorhanden; Mitteldorn einer, abstehend, drehrund oder manch­mal dorsiventral abgeflacht, geradegerichtet oder gehakt, 4-10 (13) cm lang, bei manchen Exempla­ren an der Basis 4-5 mm im Durchmesser; Randdornen 6-8 (9), aufrecht ausgebreitet, geradegerichtet oder leicht gebogen, drehrund oder eckig, oder dorsiventral abgeflacht, gewöhnlich etwa 2/3 so lang wie der Mitteldorn, an der Basis 2-3 mm dick, Nektardrüsendornen auffällig, in einer mittleren Posi­tion zwischen dornentragender und blütentragender Region der Areole, ein einzelner mittlerer erscheint zuerst, doch ältere Areolen zeigen bis zu 12, einige davon können 5 mm lang und 2 mm breit sein, dornig werdend.

Blüten erscheinen von Juli bis September und sind mahagonirot, rot gestreift mit gelb, oder hell­gelb, bis 7 cm lang und 5 cm breit, breite Schuppen am Ovarium und der Röhre.

Frucht kugelig oder verkehrt eiförmig, 2,5 bis 5 cm lang und 3 bis 3,5 cm breit, mit locker stehenden, 25-30 (40) breiten, dicken, grünlichgelben, halbkreisförmigen oder herzförmigen Schuppen, 5-6 mm lang und 6-7 mm breit, mit dünnen hellgelben bis braunen Rändern, in Spiralzeilen von 5/8, 6/8, 6/9, 6/10, 7/8, 7/10, 7/11, oder 8/13 angeordnet; Wände des Ovariums ca. 5 bis 6 mm dick und fleischig, säuerlich, Pulpa zuerst schleimig, grünlichgelb oder glasig, etwas säuerlich, ziem­lich geschmacklos, bald trocknend; Früchte an der Pflanze bleibend und in Form sehr harter Kapseln austrocknend.

Verbreitung: südl. mittel-Arizona bis südl. von Guaymas, Sonora

Kultur:  Grundsätzlich sind dieselben Pflegemaßnahmen wie bei Ferocactus acanthodes anzuwenden. Die Art ist in Kultur jedoch außerordentlich langsam wüchsig und verliert viel von ihrem typischen Habitus. Pro Jahr werden kaum mehr als 1-2 Areolen ausgebildet.

Anmerkung: Für die rot blühende Varietät des Ferocactus emoryi wurde im November 2005 (CSI 20:16) der Name Ferocactus emoryi ssp. covillei (Britton & Rose) Hunt & Dimmitt veröffentlicht.



 Ferocactus emoryi  Engelmann 1926


Synonyme:

- Echinocactus emoryi  Engelmann & Bigelow 1856

- Ferocactus emoryi var. covillei  Britton & Rose 1988

- Echinocactus covillei  Berger 1929

- Ferocactus covillei  Britton & Rose 1922
                                                                                                                                     

Ferocactus emoryi
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