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 Ferocactus gracilis var. gatesii


Beschreibung:

Körper einfach, kugelig bis säulig, bis 1,5 m hoch und 30 cm im Durchmesser.

Rippen 30-32, scharf, gehöckert, 2,5 cm tief.

Areolen oval, 1-1,5 cm lang, in der Jugend hellbraunen Filz tragend.

Dornen rosa, gelb oder hornfarben, im Alter vergrauend. Mitteldorn; gewöhnlich 4, geringelt aufrecht ausbreitend, seitlich abgeflacht, kreuzförmig angeordnet, bis 7 cm lang und 3 mm breit, der unterere ist der längste, dieser manchmal an der Spitze gekrümmt, aber nicht hakig. Randdornen; etwa 16, strahlend, die 3 obersten und die 3 untersten sind etwas stärker, geringelt, während die seitlichen häufig dünner, gedreht und borstenartig sind; kurze, stumpfe Dornen bei den Nektardrüsen, die in blühfähigen Areolen gebildet werden.

Blüten groß, rot, trichterförmig, bis 6 cm lang und ebenso breit, nahe am Scheitel, manchmal bringen 2 oder mehr Areolen auf derselben Rippe gleichzeitig Blüten hervor.

Verbreitung:  im Osten der Baja California, in Golf Nähe, an der Baja de los Angeles, BCN, und den vorgelagerten Inseln.

Kultur:  Die Pflanzen sind in Kultur sehr schwierig zu halten. Sie zeigen nur ein sehr langsames Wachstum und sind anfällig auf die verschiedensten Krankheiten. Da sie nur sehr selten in Sammlungen anzutreffen sind ist der Erfahrungsschatz über eine erfolgreiche Kultur sehr gering.

Anmerkung:
Der Stand als Varietät von F. gracilis ist nicht gesichert, zwar weisen Samenvergleiche auf eine Zugehörigkeit zu F. gracilis hin, es gibt aber auch einige Merkmale welche für einen Hybridenschwarm sprechen.
Eine Multihybride zwischen F. acanthodes (var. johnstonianus?) F. peninsulae und F. gracilis ist möglich, wenn nicht sogar wahrscheinlich.


                                                                                                                             
Ferocactus gracilis var. gatesii   Starling 1988

Synonyme:
- Ferocactus gatesii  G.E. Lindsay 1955

- Ferocactus x gatesii  G. Unger 1992
Ferocactus gatesii, Isla Llave © Manfred Figge
Ferocactus gatesii, Isla Llave © Manfred Figge
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