Ferocactus gracilis
Beschreibung:
Körper einzeln, erst kugelig, später keulig, zylindrisch, säulig, schlank, bis 3 m hoch und 30 cm im Durchmesser. Epidermis glatt, tiefgrün. Wurzeln faserig.
Rippen, 13 - 24, bis 2 cm hoch, unterhalb der Areolen gehökert. Areolen, oval bis elliptisch, in der Jugend mit hellbraunem Filz, bis 2 cm lang und 6 mm breit.
Dornen, 8 -12 Randdornen, weißlich, abgeflacht, borstenartig, gedreht, die unteren nadelig bis pfriemlich und geringelt. 7 -13 Mitteldornen, blutrot, dunkelrot, mit helleren manchmal gelben Spitzen, gebogen bis geringelt, die 4 Haupt-Mitteldornen in Kreuzform angeordnet, deren oberer und unterer abgeflacht und die seitlichen pfriemlich sind, der unterste ist der grösste, dieser bis 7 cm lang und 5 mm breit, abwärts gebogen und an der Spitze gekrümmt bis hakig und oftmals verdreht. Mitteldornen, 2 -3, pfriemlich, oberhalb der 4 Haupt-Mitteldornen. 3 -7 Nektardrüsen-Dornen, dick, rötlich braun.
Blüten, rot, im Schlund weißlich gelb, glockig bis trichterförmig, bis 4,5 cm lang und bis 5,5 cm breit.
Verbreitung: Mexico, Mittel- bis Nord Baja California, Sierra San Miguel, Jaraguay, Cataviña, El Rosario, Punta Prieta, Mision San Fernando, Cardonal
Kultur: Die Kultur dieser Pflanzen ist etwas schwieriger als bei anderen Ferokakteen. Man muss die Lebensbedürfnisse des Standortes in die Kultur etwas mit einbeziehen. Vorsicht vor zuviel Nässe, viel Sonne, mineralisches, nährstoffreiches Substrat, ohne Kalkzusatz, trockene Überwinterung. Die Pflanze wächst sehr langsam.