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Ferocactus wislizeni ssp. herrerae
Beschreibung:
Körper einfach, kugelig bis säulig, bis 2 m hoch und 45 cm breit.
Rippen 13 bis 21, scharf, tief, häufig spiralig, nur jugendlichen Pflanzen stark gehökert, bei adulten Pflanzen nicht mehr.
Areolen elliptisch, 2 cm lang, mit weißem bis grauem Filz, weit von einander entfernt stehend.
Dornen mit dem Alter der Pflanzen variierend, Jungpflanzen mit rötlich gehakten Mitteldornen und 8 geraden Randdornen, keine Borsten, später 6 graue, geringelte Mitteldornen, der Hauptdorn; gerade gerichtet, abgeflacht, bis 10 cm lang und 5 mm breit mit einer winkligen oder gehakten Spitze und einer Serie von weißen, gedrehten, strahligen Borsten.
Blüten trichterförmig, 6 cm lang und ebenso breit, gelb, äußere Blütenblätter mit rotem Mittelstreifen, außen, seidig glänzend.
Verbreitung: Mexico, Sinaloa, Sonora, Durango
Kultur: Von allen Ferokakteen der schnellwüchsigste. In Teneriffa, Marokko und manchen anderen südlichen Ländern werden in kurzer Zeit große und stark bedornte Schaupflanzen herangezogen, die auf unseren Märkten sehr häufig als "Ferocactus horridus" angeboten und verkauft werden. Bei entsprechender Pflege, Düngung etc., können diese Pflanzen in Gewächshäusern frei ausgepflanzt auch bald Größen von über 50 cm Höhe und Durchmesser erreichen.
Anmerkung: Am Beispiel dieser Varietät wurde (Cact.Succ.J.Gr.Brit. 1981:15) die lang anhaltende Keimkraft der Samen der großen Kugelkakteen demonstriert. Nach 17 Jahren Lagerung ergab sich noch eine Keimrate von 50 %. Bei den meisten Vertretern der Gattungen Echinocactus und Ferocactus erzielt man bekanntermaßen die besten Keimergebnisse erst nach einigen Jahren Samenruhe.
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Ferocactus wislizeni ssp. herrerae Pilbeam & Bowdery, 2005 Synonyme:
- Ferocactus falconeri Orcutt 1926
- Ferocactus herrerae Ortega 1927
- Ferocactus wislizeni var. herrerae N.P. Taylor 1984
|  | Ferocactus herrerae © Manfred Figge |
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