Ferocactus acanthodes var. johnstonianus
Beschreibung:
Körper unverzweigt, kugelig bis kurzzylindrisch. bis über 1 m hoch und 35 cm breit. Rippen 24-31, leicht höckerig, 2 cm hoch. Areolen elliptisch. 2 cm lang und 7 mm breit. eng gestellt. Dornen goldgelb, später braun werdend, etwa 22 bis 25, bis 6 cm lang und 1.2 mm dick, alle fast gleich und nicht in Mittel- und Randserien getrennt, pfriemlich, leicht nach auswärts zurückgekrümmt und manchmal leicht geringelt, kleine. konische und bleibende nektarbildende Drüsendornen (Glandeln) in den blühbaren Areolen.
Blüten gelb, trichterförmig, bis 5 cm lang und 3.5 cm breit; breitrunde überdeckende Schuppen des Ovariums gehen in die äußeren Perianthsegmente über.
Frucht im trockenen Zustand 3 cm lang und 1,5 cm breit oder 5-6 cm lang einschließlich des vertrockneten Perianthrestes; Früchte öffnen mit Basalpore.
Samen schwarz glänzend, unregelmäßig kantig. durchschnittlich 2,5 mm lang; 1,5 mm breit und 1,25 mm dick, mit ziemlich regelmäßigen ovalen Eindrücken bedeckt.
Verbreitung: im Osten der Isla Angel de la Guarda, im kalifornischen Golf.Kultur: Eine äußerst schöne und daher besonders kulturwürdige Pflanze. Die gleichförmigen Dornen sind vor allem in der Jugend ganz hellgelb und ineinander verflochten und verdecken so den Körper fast völlig. Leider ist Samenmaterial nur sehr selten erhältlich, und die Sämlinge sind etwas empfindlich gegen Nässe. Das Pfropfen auf robuste Ferocactus Arten z.B. F. glaucescens oder F. pottsii kann empfohlen werden. Die Pflanzen sind langsam wüchsig und sollen nicht getrieben werden. Ansonsten wie die Art zu behandeln.
Anmerkung: Wegen der gleichförmigen Dornen wurde von Britton und Rose eine Verbindung mit Ferocactus diguetii vermutet, doch ist die Dornenzahl bei johnstonianus dreimal so hoch, die Pflanzen bleiben kleiner und vor allem die Samen sind ganz anders.