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 Ferocactus lindsayi


Beschreibung:

Körper gewöhnlich kugelig, mit der Zeit kurz zylindrisch, bis 100 cm hoch und 40 cm im Durchmesser, von grüner bis blaugrüner Farbe.

Rippen 13-18, gewöhnlich gerade, manchmal etwas spiralig, ca. 4 cm hoch, an der Basis breit, Kanten ziemlich scharf und an den Areolen etwas erhaben.

Areolen lang elliptisch, 6-10 mm von einander entfernt, groß, ca. 3 cm lang, die Blühtenareole etwa 1 cm breit, mit gelbem Filz und roten Nektardrüsen, die Dornenareole etwa 4 mm breit, mit vergrauendem Filz.

Dornen; Rand- und Mitteldornen pfriemförmig, grau. Randdornen 5-6, 2-3 im oberen Teil der Areole angeordnet und 3 im unteren, alle mehr oder weniger dreh rund oder leicht abgeflacht, gleichmäßig von einander entfernt, 2,5-3 cm lang, gerade oder schwach gekrümmt, starr, alle grau mit schwarzer Spitze, fast horizontal abstehend, die unteren etwas länger. 1 Mitteldorn, 4-5 cm lang, gerade, pfriemförmig, von gleicher Farbe wie die Randdornen, abstehend.

Blüten gelb, glockig, bis 5 cm lang und 3-4 cm breit

Verbreitung:  Mexico, Michoacan, Guerrero

Kultur:  Einer der schwierigsten Vertretern unter allen Ferokakteen!
Bei Überwinterung unter 10° C entstehen meist gelbe Flecken auf der Epidermis, die zu einem Kränkeln oder Absterben der Pflanze führt.
Die winzigen Samen keimen nach einigen Jahren trockener Lagerung recht gut. Die Keimlinge sind jedoch äußerst langsam wüchsig und sehr empfindlich. Am wichtigsten scheint für die Pflege eine durchgehend hohe Tempera­tur zu sein, insbesondere bei der Überwinterung. Es ist also hier die gleiche Vorsicht wie bei emp­findlichen Melokakteen anzuraten. Auch häufiges Nebeln im Sommer scheint dieser Art wohl zu bekommen. Extreme pralle Sonne führt leicht zu Verbrennungen. Neubewurzelung von Pflanzen oder Stecklingen ist ebenfalls schwieriger als bei allen anderen Arten der Gattung.

Anmerkungen:  Die Art ist an der dunklen Epidermisfarbe und den dunkel kastanienbraunen, geraden und sehr ste­chenden Dornen zu erkennen. Man denkt aber gewöhnlich eher an alles andere, als hier einen Feroc­actus vor sich zu haben. Sie besitzt die kleinsten Samen der Gattung.

Die Beobachtung von Dr. Bravo, dass ein Teil der Glandeln unter der Blüte steht und ein anderer Teil oberhalb, ist außergewöhnlich.

 
  Ferocactus lindsayi  H.Bravo 1966

Synonyme:
- keine


                                                                                                                                   
Ferocactus lindsayi © Manfred Figge
Ferocactus lindsayi © Manfred Figge
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