Home
Namen und Synonyme
acanthodes
- var. johnstonianus
- var. lecontei
- var. tortulispinus
alamosanus
californicus
chrysacanthus
diguetii
- var. carmenensis
echidne
- var. rhodanthus
- var. victoriensis
emoryi
flavovirens
fordii
- var. borealis
glaucescens
gracilis
- var. coloratus
- var. gatesii
grandiflorus
haematacanthus
hamatacanthus
- ssp. sinuatus
herrerae
histrix
lindsayi
macrodiscus
-ssp.septentrionalis
peninsulae
- var. townsendianus
- var. viscainensis
pilosus / piliferus
pottsii
rectispinus
recurvus
- ssp. greenwoodii
- var. latispinus
reppenhagenii
in Kultur
am Standort
robustus
santa-maria
schwarzii
stainesii
tiburonensis
viridescens
- var. littoralis
- var. orcuttii
wislizeni
X Ferobergia
Ferocactus Hybriden
Ferocactus Literatur
Links zu Fero-Seiten
Kontakt-Formular
Impressum
Sitemap




 Ferocactus reppenhagenii


Beschreibung:

Körper einzeln, flach-kugelig, später säulig verlängert, bis über 1 Meter hoch und 30 cm im Durchmesser, den Scheitel etwas eingesenkt und wenig Filz bildend. Epidermis gelblich grün bis graugrün, an der Sonne sich rötlich verfärbend.

Rippen; 12-18, gerade, 13-23 mm hoch und 20-40 mm von einander entfernt. Areolen oval, später verlängert, bei alten Pflanzen gegen den Scheitel zusammenfließend, 8-14 mm lang und 5-7 mm breit.

Dornen an jungen Pflanzen 9-12, an älteren 7-9, hart, gerade, steif von gelber Farbe, an der Basis rot und verdickt. Randdornen; 6-11, 1-4 cm lang, 1 Mitteldorn, 2,8-8 cm lang, geringelt, oft gegen den Scheitel gekrümmt. Glandeln (Nektardrüsen) 2-4, gelb bis rot, 0,5-1 mm lang, an jungen Pflanzen im Areolen Filz verborgen.

Blüten in Scheitel nähe, trichterförmig, 2-3 cm lang und bis 3,5 cm breit, kanariengelb.

Verbreitung:  Mexico, Colima, Michoacan, Oaxaca, in hohen Lagen, 1900 bis 2500 m

Kultur: Auf Grund der bekannten Verhältnisse am Standort konnte man zunächst vermuten, dass sich die Art bei uns besonders leicht kultivieren lässt. Dies trifft jedoch nicht ganz zu. Die Pflanzen zeigen eher ein ziemlich langsames Wachstum und sind auch anfällig gegen verschiedene Schädlinge oder Überwässerung. Ein allzu schematisches Vorgehen, indem man nur versucht, die Verhältnisse am Standort zu kopieren, ist deshalb nicht zu empfehlen. Man behandelt Ferocactus reppenhagenii am besten wie die Gruppe der etwas anspruchsvolleren Ferokakteen, wobei ein häufigeres Kontrollieren und Umtopfen die meisten Risiken herabsetzt und zu schönen und kräftigen Pflanzen führt. Die Art ist eine Bereicherung für unsere Sammlungen. Immerhin sind schon faustgroße Stücke blühfähig.

Anmerkung: Da in einer Frucht nur wenige Samen enthalten sind, wird diese Art wahrscheinlich nie zu einer Massen­pflanze werden.

Die Einteilung als Unterart von F. alamosanus, durch Taylor 1998, ist nicht überzeugend und kann als zu wenig begründet angesehen werden, da die Standorte durch rund 1000 km von einander isoliert sind. Auch Untersuchungen der Samen bezüglich einer Verwandtschaft ergaben keine Übereinstimmung.


Ferocactus reppenhagenii
  G. Unger 1974

Synonyme:

- Echinocactus reppenhagenii  Unger 1974

- Ferocactus alamosanus ssp. reppenhagenii  Taylor 1998

                                                                                                                                          
 

Ferocactus reppenhagenii © Manfred Figge
Ferocactus reppenhagenii © Manfred Figge
Top
copyright © 2007-2008 geri meier / manfred figge