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 Ferocactus wislizeni


Beschreibung:


Körper einfach oder gelegentlich sparsam von der Basis verzweigt, graugrün oder bläulich grün, zuerst gedrückt kugelig dann kugelig bis säulig, bis 3 m hoch und 60 cm breit.

Rippen an jüngeren Pflanzen 13, dann 20-30 (40), gerade oder schief, nicht sehr stark höckerig, etwa 3 cm hoch. Areolen groß, oval bis elliptisch, 0,8 bis 2,5 cm lang, in der Jugend braunfilzig, 1.2 bis 4 cm in der blütentrag­enden Region auseinander liegend, später mehr genähert.

Dornen in Größe, Anzahl und Farbe variabel, 4 Mitteldornen kreuzförmig gestellt, aschgrau bis weiß oder rot, geringelt, die oberen 3 gewöhnlich ähnlich, drehrund, geradegerichtet und etwa 3,5 bis 7,5 cm lang, der untere am stärksten, seitlich oder oberseits abgeflacht und häufig an der Spitze stark gehakt, oft 8-12 cm, selten über 15 cm lang und 7 mm breit, gerade vorgestreckt, später nach unten gedrückt, gewöhnlich etwas verbogen und verdreht, Randdornen bis 25, gewöhnlich etwa 12, variabel,­ von borstig bis nadelig, bis 5 cm lang; 2-3 obere, etwas dünner, bei jungen Exemplaren fehlend, steif, pfriemlich, stielrund, geringelt, im Neutrieb rot, mit blasseren, halbdurchsichtigen Spitzen; 3-5 untere, kräftig, bis 3 cm und darüber, gerade oder gekrümmt, wenig gebogen, dunkel bernsteingelb, später rötlich hornfarben, oben heller; das seitliche untere 2. Paar zusammengedrückt, weiß; die übri­gen 12-20 dünner, fast borstenförmig, gebogen, bis 5 cm lang, zunächst gelblich, später gelblichweiß bis weißlich, waagrecht spreizend bis strahlig ausgebreitet, kurze Drüsendornen werden in blühfähi­gen Areolen zwischen Dornenbündel und Blüte gebildet.

Blüten im Juli und August, selten im April und Mai, orangerot, rotgelb bis goldgelb oder purpur-rot, trichterförmig, 4-8,5 cm lang und bis 11 cm im Durchmesser, abends sich schließend.

Früchte reifen nach 10-11 Monaten, sind gelb oder orange, lederig, eng-eiförmig, 3,5 bis 6 cm lang und 1,8 bis 4 cm breit, einschließlich dem bleibenden 2,5-4 cm langen Perianthrest bis 8 cm lang.

Samen rötlich braun oder graubraun bis nahezu schwarz, mit freiem Auge matt erscheinend, 1,9-2,9 mm lang, ca. 1,8 mm breit, gerundet oder manchmal kantig.

Verbreitung: südl. Arizona, südl. New Mexico, Chihuahua, Sonora, Sinaloa auf ca 1500 m, süd-westl. Texas

Kultur: Weitgehend unempfindliche, fast frostharte Art. Verlangt nahrhaften, nicht zu leichten Boden und freien, luftigen und sonnigen Stand. Die Pflanzen wachsen nur sehr langsam und sind leider gegen alle Wurzelschädlinge sehr anfällig. Im Winter absolut trocken halten. Um Blüten zu erzielen bedarf  es etwa Pflanzen mit einem Mindestdurchmesser von 20 cm und einem Mindestalter von 15 Jahren. Die Blüten bilden sich vorzugsweise wenn eine sommerliche Trockenruhe eingehalten wird. Zwei­ährige Sämlinge sind auch sehr gut als später unsichtbare und sehr haltbare Pfropfunterlagen für hei­kle Nordamerikaner zu gebrauchen.


            

Ferocactus wislizeni  Britton & Rose 1922

Synonyme:

- Echinocactus wislizeni

- Ferocactus arizonicus

- Ferocactus falconeri

- Ferocactus phoeniceus


Ferocactus wislizeni ssp. herrerae  Britton & Rose 1922

Synonyme:

- Ferocactus herreae

- Ferocactus horridus


Ferocactus wislizeni var. tiburonensis  N.P. Taylor 1984

Synonyme:

- Ferocactus x tiburonensis

                                                                                                                       
Ferocactus wislizeni
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