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 Ferocactus gracilis var. coloratus

    

Körper einfach, kugelig bis fast säulig, bis 1 m hoch und 30 cm breit. Dornen wie die der var. gracilis, ausgenommen, dass sie gewöhnlich etwas kürzer sind, und der abgeflachte obere und untere der vier zentralen Hauptdornen ist immer 6 mm und häufiger über 1 cm breit.

Blüten sind ähnlich der var. gracilis, aber haben offenbar in den Segmenten der Corolla weniger rotes Pigment, die Blütenblätter sind auch gewöhnlich mehr abgerundet, die Blüte ist nicht so weit ausge­breitet, und die Schuppen am Ovarium sind dachziegelig.

Samen sind mehr kantig, unregel­mäßig und leicht größer als die der var. gracilis, es fehlt die Grube nahe dem Hilum.

Verbreitung: mittleres Niederkalifornien, etwa zwischen dem 28. bis 29. Breitegrad. Von El Crucero (südlich der Laguna Chapala) und Punta Prieta südwärts bis Miller's Landing, Santo Domingo, Mezquital und El Arco. Dieses Verbreitungsgebiet ist laut Taylor nahezu identisch mit dem von var.vis­cainensis.

Kultur: wie bei var. gracilis. Vielleicht noch empfindlicher und schwieriger zu halten. Sehr langsames Wachstum.

Anmerkungen: N.P.Taylor stellt den Ferocactus peninsulae var. viscainensis als Synonym hierher. Er schreibt:
"Diese Varietät ist sehr variabel, wahrscheinlich wegen Gen-Austausch mit Ferocactus peninsulae, welcher im mittleren Teil der Halbinsel, z.B. zwischen Rosarito und San Borja und zwischen Pozo Aleman und Rancho La Union wächst. Ihre Blühperiode scheint verschieden zu sein, var. coloratus blüht im Frühjahr (April bis Juni), Ferocactus peninsulae im späten Sommer, doch muss man Überschneidungen erwarten.
Lindsay's Einbeziehung von Ferocactus viscainensis zu Ferocactus peninsulae, hauptsächlich wegen der Ähnlichkeit der Bedornung, igno­riert die nähere Verwandtschaft mit Ferocactus gracilis, besonders hinsichtlich der Früchte und Samen. Das Extrem im Westen, das durch Gates Ferocactus coloratus repräsentiert wird, kann durch verschiedene Zwi­schenstufen mit extremen `viscainensis'- Exemplaren verbunden werden, die weiter östlich und südlich nahe dem 28. Breitegrad vorherrschen. var. coloratus blüht früher als var. gracilis und scheint von letzterem isoliert zu sein, wenigstens im Zentrum der Halbinsel, wegen des Vorkommens des Ferocactus cylindraceus var. tortulispinus, der Ferocactus gracilis vollständig in der Region um Laguna Seca Chapala ersetzt."

                                                                                                                                                                      

 Ferocactus gracilis var. coloratus Lindsay 1955

Synonyme:
- Ferocactus coloratus  Gates 1933

- Ferocactus peninsulae var. coloratus  Unger comb.nov.
Ferocactus gracilis var. coloratus © Manfred Figge
Ferocactus gracilis var. coloratus © Manfred Figge
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